Biologischer Pflanzenschutz in Zahlen: Effizienz von Nematoden & Raubmilben 2026

Biologischer Pflanzenschutz in Zahlen Effizienz von Nematoden & Raubmilben 2026

Biologischer Pflanzenschutz hat sich vom Nischenverfahren zu einem wichtigen Bestandteil des modernen Gartenbaus und der integrierten Produktion entwickelt. Dabei kommen nicht nur Bakterien und Pilze zum Einsatz, sondern auch lebende Gegenspieler wie Nematoden und Raubmilben.

Besonders interessant sind die Zahlen: Wie viele Nematoden benötigt man pro Quadratmeter? Wie viele Spinnmilben kann eine Raubmilbe fressen? Und wann ist der biologische Pflanzenschutz tatsächlich effizient?

Das Julius Kühn-Institut zählt Nematoden und Milben ausdrücklich zu den wichtigen Organismen, die im biologischen Pflanzenschutz zur Regulierung von Schaderregern eingesetzt werden. (Julius Kühn Institut)

Nematoden: Winzige Fadenwürmer als Schädlingsbekämpfer

Nematoden sind mikroskopisch kleine Fadenwürmer. Für den biologischen Pflanzenschutz werden insbesondere sogenannte entomopathogene Nematoden eingesetzt. Sie befallen bestimmte Insektenstadien und können diese innerhalb kurzer Zeit abtöten.

Ein bekanntes Beispiel ist Steinernema feltiae. Die Art wird unter anderem gegen Trauermückenlarven eingesetzt.

Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen empfiehlt hierfür eine Ausbringungsmenge von etwa 0,5 Millionen Nematoden pro Quadratmeter. (Landwirtschaftskammer)

Bei einer Fläche von 10 m² entspricht das bereits:

10 × 500.000 = 5 Millionen Nematoden.

Bei 50 m² sind es:

50 × 500.000 = 25 Millionen Nematoden.

Die enorme Zahl bedeutet allerdings nicht, dass die Methode ineffizient wäre. Nematoden sind mikroskopisch klein und werden in sehr hoher Anzahl ausgebracht, damit ausreichend Tiere ihre Wirte finden.

500.000 Nematoden pro Quadratmeter

Die typische Dosierung gegen Trauermückenlarven zeigt, in welcher Größenordnung biologische Schädlingsbekämpfung arbeitet.

Fläche Nematoden bei 0,5 Mio./m²
1 m² 500.000
5 m² 2,5 Mio.
10 m² 5 Mio.
20 m² 10 Mio.
50 m² 25 Mio.
100 m² 50 Mio.

Die Landwirtschaftskammer empfiehlt den Einsatz von Steinernema feltiae möglichst vorbeugend oder beim ersten sichtbaren Befall. Bei stärkerem Befall kann die Anzahl erhöht werden. (Landwirtschaftskammer)

Wie töten Nematoden ihre Wirte?

Die Nematoden suchen ihre Wirte im Boden beziehungsweise Substrat auf.

Bei Steinernema feltiae wird das infektiöse dritte Larvenstadium eingesetzt. Findet die Nematode eine geeignete Insektenlarve, dringt sie in den Wirt ein und gibt symbiotische Bakterien ab.

Diese Bakterien spielen eine entscheidende Rolle beim Absterben des Wirts.

Laut Landwirtschaftskammer NRW sterben befallene Insekten unter günstigen Bedingungen innerhalb von etwa drei Tagen ab. Anschließend können sich die Nematoden im toten Wirt weiterentwickeln und neue Wirte suchen. (Landwirtschaftskammer)

Damit funktioniert die biologische Bekämpfung anders als ein klassisches Kontaktinsektizid: Die Nematoden müssen den passenden Wirt tatsächlich erreichen.

Nematoden brauchen Feuchtigkeit

Ein entscheidender Faktor für den Erfolg ist Wasser.

Nematoden bewegen sich im Boden beziehungsweise Substrat in einem Wasserfilm. Deshalb muss der behandelte Bereich ausreichend feucht sein.

Bei Steinernema feltiae empfiehlt die Landwirtschaftskammer eine Bodentemperatur von ungefähr 15 bis 28 °C und eine gleichmäßige Feuchtigkeit nach der Anwendung. (Landwirtschaftskammer)

Auch die Lichtempfindlichkeit ist wichtig. Die Anwendung sollte möglichst morgens oder abends erfolgen.

Das zeigt bereits eine zentrale Erkenntnis:

Die Ausbringungsmenge allein entscheidet nicht über die Wirksamkeit.

Temperatur, Feuchtigkeit, Schädlingsstadium und Verteilung im Substrat sind mindestens ebenso wichtig.

Nematoden gegen Thripse

Steinernema feltiae kann nicht nur gegen Trauermücken eingesetzt werden.

Auch bei Thripsen ist eine Anwendung möglich. Die Nematoden parasitieren dabei insbesondere bestimmte Entwicklungsstadien der Thripse.

Die Landwirtschaftskammer NRW empfiehlt gegen Thripse 125.000 bis 250.000 Nematoden pro m², wobei wöchentliche Anwendungen erforderlich sein können. (Landwirtschaftskammer)

Damit ist die empfohlene Dosierung gegen Thripse niedriger als die typische Dosierung gegen Trauermückenlarven.

Zielschädling Nematode Orientierungsdosis
Trauermückenlarven Steinernema feltiae ca. 500.000/m²
Thripse Steinernema feltiae 125.000–250.000/m²

Die unterschiedlichen Dosierungen zeigen, dass biologische Pflanzenschutzmittel nicht pauschal dosiert werden können.

Raubmilben: Kleine Räuber gegen Spinnmilben

Während Nematoden vor allem im Boden oder Substrat eingesetzt werden, arbeiten Raubmilben direkt auf Pflanzen.

Eine der bekanntesten Arten ist Phytoseiulus persimilis.

Sie ist auf Spinnmilben spezialisiert und wird im professionellen Gartenbau eingesetzt. Die Landwirtschaftskammer NRW nennt neben Phytoseiulus persimilis auch Amblyseius californicus und Amblyseius andersonii als wichtige Raubmilben gegen Spinnmilben. (Landwirtschaftskammer)

Der entscheidende Unterschied:

Phytoseiulus persimilis ist vor allem bei vorhandenem Spinnmilbenbefall interessant.

5 bis 10 Raubmilben pro Quadratmeter

Aktuelle Empfehlungen der Landwirtschaftskammer NRW für den Gemüsebau unter Glas nennen bei beginnendem Spinnmilbenbefall 5 bis 10 Phytoseiulus persimilis pro m². Nach 7 bis 14 Tagen kann die Anwendung wiederholt werden. (Landwirtschaftskammer)

Bei einer Fläche von 20 m² wären das beispielsweise:

20 × 5 = 100 Raubmilben

bis

20 × 10 = 200 Raubmilben.

Zum Vergleich: Bei Nematoden können auf derselben Fläche Millionen Tiere ausgebracht werden.

Das liegt an den unterschiedlichen Organismen und Wirkmechanismen.

Raubmilben und Nematoden im Zahlenvergleich

Merkmal Nematoden Raubmilben
Typischer Einsatzort Boden/Substrat Pflanze
Beispiel Steinernema feltiae Phytoseiulus persimilis
Hauptziel Trauermücken, teilweise Thripse Spinnmilben
Beispiel-Dosis 125.000–500.000/m² 5–10/m²
Feuchtigkeit wichtig sehr wichtig ebenfalls wichtig, je nach Art
Spezifität abhängig von Art teilweise sehr hoch
Einsatzstrategie vorbeugend oder bei Befall häufig bei frühem Befall

Die Werte sind Orientierungswerte aus Fachinformationen und keine universellen Dosierungen für jede Kultur. (Landwirtschaftskammer)

Wie viele Spinnmilben frisst eine Raubmilbe?

Hier ist Vorsicht bei pauschalen Zahlen angebracht.

Die tatsächliche Fraßleistung hängt unter anderem von Temperatur, Entwicklungsstadium der Raubmilbe und Größe beziehungsweise Dichte der Beute ab.

Zudem kann Phytoseiulus persimilis nicht nur adulte Spinnmilben fressen, sondern verschiedene Entwicklungsstadien und Eier erbeuten.

In der Praxis ist deshalb häufig nicht die Frage entscheidend, wie viele Spinnmilben eine einzelne Raubmilbe pro Tag frisst, sondern ob sich die Population der Raubmilben schnell genug aufbaut, um die Spinnmilbenpopulation zu überholen.

Der entscheidende Faktor: das Verhältnis von Räuber zu Beute

Biologische Schädlingsbekämpfung funktioniert als dynamisches System.

Vereinfacht:

Viele Spinnmilben → viel Nahrung → Raubmilben können sich vermehren → Spinnmilbenbestand sinkt.

Das Problem besteht darin, dass die Raubmilben nicht beliebig schnell reagieren.

Wird Phytoseiulus persimilis erst eingesetzt, wenn eine Pflanze bereits massiv mit Spinnmilben übersät ist, kann die biologische Kontrolle schwieriger werden.

Die Landwirtschaftskammer empfiehlt deshalb den Einsatz bei erstem Befall und bei Bedarf eine Wiederholung nach 7 bis 14 Tagen. (Landwirtschaftskammer)

60 bis 70 Prozent relative Luftfeuchtigkeit

Auch das Klima entscheidet über die Effizienz.

Für Phytoseiulus persimilis nennt die Landwirtschaftskammer im Gemüsebau unter Glas eine erforderliche relative Luftfeuchte von über 60 bis 70 Prozent. (Landwirtschaftskammer)

Das ist besonders relevant in beheizten Gewächshäusern, Wintergärten und geschlossenen Anbausystemen.

Ist die Umgebung zu trocken, kann die Entwicklung und Aktivität der Raubmilben beeinträchtigt werden.

Nicht jede Raubmilbe hat dieselben Ansprüche

Ein häufiger Fehler besteht darin, alle Raubmilben als gleichwertig zu betrachten.

Phytoseiulus persimilis ist stark auf Spinnmilben spezialisiert.

Amblyseius californicus besitzt dagegen andere Eigenschaften und kann beispielsweise bei höheren Temperaturen eingesetzt werden.

Eine aktuelle Übersicht der Landwirtschaftskammer NRW nennt für Amblyseius californicus einen Bereich von etwa 20 bis 38 °C und eine Einsatzmenge von 5 bis 10 Tieren pro m², während für Phytoseiulus persimilis etwa 18 bis 25 °C angegeben werden. (Landwirtschaftskammer)

Raubmilbe Ziel Temperaturbereich laut Übersicht Einsatzmenge
Phytoseiulus persimilis Spinnmilben 18–25 °C 5–10/m²
Amblyseius californicus Spinnmilben 20–38 °C 5–10/m²

Das bedeutet: Die richtige Nützlingsart muss zum Mikroklima passen.

Was passiert bei extrem starkem Befall?

Ein besonders interessantes Beispiel liefert ein aktueller Versuch der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft im Hopfenbau.

Dort wurde eine Mischung aus Neoseiulus californicus und Phytoseiulus persimilis im Verhältnis 1:2 eingesetzt. Die Aufwandmenge betrug 100.000 Raubmilben pro Hektar, was 10 Tieren pro m² entspricht. Diese Kombination hatte sich in langjährigen Versuchen als effektiv herausgestellt. (Bayerische Landwirtschaft)

Das Versuchsjahr 2025 war allerdings von außergewöhnlich starkem Spinnmilbendruck geprägt. Selbst in mehreren Varianten mit Raubmilbeneinsatz traten teilweise starke Befälle auf. (Bayerische Landwirtschaft)

Das ist eine wichtige Erkenntnis für 2026:

Auch biologische Verfahren haben Grenzen.

Bei extrem hohem Schädlingsdruck kann eine Nützlingspopulation allein nicht immer schnell genug reagieren.

Vorbeugen ist häufig effizienter als Heilen

Bei biologischem Pflanzenschutz spielt der Zeitpunkt eine besonders große Rolle.

Ein Nützling muss sich etablieren, vermehren und die Schädlingspopulation unter Kontrolle bringen.

Deshalb werden bestimmte Nützlinge vorbeugend eingesetzt.

Bei Trauermücken kann Steinernema feltiae beispielsweise bereits vor einem starken Befall eingesetzt werden. Die Landwirtschaftskammer empfiehlt den vorbeugenden Einsatz oder die Behandlung beim ersten sichtbaren Befall. (Landwirtschaftskammer)

Bei Phytoseiulus persimilis ist dagegen ein vorbeugender Einsatz laut aktueller Gemüsebau-Übersicht nicht grundsätzlich sinnvoll, außer beispielsweise bei Blattware; empfohlen wird dort der Einsatz beim ersten Befall. (Landwirtschaftskammer)

Biologischer Pflanzenschutz ist kein „Nützling drauf und fertig“-System

Die größten Erfolgschancen entstehen, wenn mehrere Faktoren zusammenpassen:

  1. Schädling richtig bestimmen
  2. passenden Nützling auswählen
  3. richtige Entwicklungsstufe des Schädlings berücksichtigen
  4. Temperatur und Luftfeuchtigkeit kontrollieren
  5. richtige Dosierung anwenden
  6. Nützlinge zum richtigen Zeitpunkt ausbringen
  7. nützlingsschädigende Pflanzenschutzmittel vermeiden

Gerade der letzte Punkt ist entscheidend.

Die Landwirtschaftskammer veröffentlicht deshalb spezielle Übersichten zur Wirkung von Insektiziden auf Nützlinge. Bei einigen Präparaten müssen nach Anwendungen bestimmte Wartezeiten eingehalten werden, bevor beispielsweise Phytoseiulus persimilis oder Nematoden ausgebracht werden können. (Landwirtschaftskammer)

Wie viel Fläche kann eine Packung Nematoden behandeln?

Das hängt von der enthaltenen Gesamtzahl und der empfohlenen Dosierung ab.

Ein Beispiel:

Enthält eine Packung 5 Millionen Steinernema feltiae und wird mit 500.000 Tieren pro m² eingesetzt, reicht sie theoretisch für:

5.000.000 ÷ 500.000 = 10 m².

Bei 10 Millionen Nematoden wären es entsprechend:

20 m².

Die tatsächliche Anwendung richtet sich jedoch immer nach Produktzulassung beziehungsweise Herstellerangaben und dem konkreten Schaderreger.

Wie viele Raubmilben braucht ein 100-m²-Gewächshaus?

Bei einer empfohlenen Einsatzmenge von 5 bis 10 Phytoseiulus persimilis pro m² ergibt sich für 100 m²:

500 bis 1.000 Raubmilben.

Bei einem starken Befallsherd kann die Verteilung gezielt erfolgen. Die aktuelle Empfehlung der Landwirtschaftskammer sieht beispielsweise vor, bei einer Herdbekämpfung etwa zwei Drittel der Tiere auf den Befallsherd und ein Drittel auf die restliche Fläche zu verteilen. (Landwirtschaftskammer)

Nützlinge benötigen ein geeignetes Umfeld

Die Effizienz biologischer Verfahren hängt stark von den Umweltbedingungen ab.

Bei Nematoden sind insbesondere Feuchtigkeit und Bodentemperatur entscheidend.

Bei Raubmilben spielen dagegen Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Pflanzenstruktur und Beuteangebot eine wichtige Rolle.

Das erklärt auch, warum ein Verfahren, das im Gewächshaus hervorragend funktioniert, im trockenen Freiland nicht automatisch dieselbe Wirkung erzielt.

Biologischer Pflanzenschutz und Nachhaltigkeit

Das Julius Kühn-Institut sieht biologische Pflanzenschutzverfahren als wichtigen Bestandteil sowohl des ökologischen als auch des integrierten Pflanzenbaus. Zum Einsatz kommen unter anderem Bakterien, Pilze, Viren, Insekten, Milben und Nematoden. (Julius Kühn Institut)

Der große Vorteil liegt darin, dass gezielt biologische Gegenspieler eingesetzt werden können, statt pauschal Organismen abzutöten.

Allerdings bedeutet „biologisch“ nicht automatisch „wirkungslos“ oder „harmlos für jedes andere Lebewesen“. Auch Nützlinge können spezifische Ansprüche besitzen und sollten fachgerecht eingesetzt werden.

Die wichtigsten Zahlen 2026 im Überblick

Kennzahl Wert
Steinernema feltiae gegen Trauermücken ca. 500.000/m²
Steinernema feltiae gegen Thripse 125.000–250.000/m²
Wirkzeit gegen einen befallenen Insektenwirt teilweise ca. 3 Tage
Empfohlene Bodentemperatur für S. feltiae ca. 15–28 °C
Phytoseiulus persimilis gegen Spinnmilben ca. 5–10/m²
Wiederholung P. persimilis nach ca. 7–14 Tagen
Relative Luftfeuchte für P. persimilis über ca. 60–70 %
Amblyseius californicus ca. 5–10/m²
Versuchsmischung im Hopfen 100.000 Raubmilben/ha
Verhältnis N. californicus : P. persimilis im Hopfenversuch 1 : 2

Die Werte stammen aus Fachinformationen und Versuchen und sollten nicht ohne Prüfung auf andere Kulturen übertragen werden. (Landwirtschaftskammer)

Fazit: Effizienz hängt stärker vom Timing als von der Tierzahl ab

Die Zahlen des biologischen Pflanzenschutzes wirken zunächst beeindruckend: 500.000 Nematoden pro Quadratmeter gegen Trauermücken oder lediglich 5 bis 10 Raubmilben pro Quadratmeter gegen Spinnmilben zeigen, wie unterschiedlich biologische Bekämpfungssysteme funktionieren. (Landwirtschaftskammer)

Bei Nematoden entscheidet vor allem die richtige Kombination aus Feuchtigkeit, Temperatur, Dosierung und dem passenden Entwicklungsstadium des Schädlings über den Erfolg. Bei Raubmilben sind insbesondere das Verhältnis von Räuber und Beute sowie Temperatur und Luftfeuchtigkeit entscheidend.

Die wichtigste Erkenntnis für 2026 lautet daher:

Biologischer Pflanzenschutz ist dann besonders effizient, wenn Nützlinge frühzeitig, passend zum Schädling und unter geeigneten Umweltbedingungen eingesetzt werden.

Wer erst bei einem massiven Befall reagiert, kann selbst mit Millionen Nematoden oder tausenden Raubmilben an die biologischen Grenzen des Systems stoßen. Wer dagegen regelmäßig kontrolliert und früh eingreift, kann biologische Gegenspieler gezielt nutzen und den Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel reduzieren.

Quellen und weiterführende Informationen

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