Hecke trimmen und kürzen: So gelingt es

Hecke grün Garten Hecke trimmen und kürzen So gelingt es

Eine schöne und dichte, grüne Hecke ist schon etwas ganz praktisches im Garten und am Haus. Sie kann zum Einen als Sichtschutz und Windschutz dienen, zum Anderen aber auch als Abgrenzung und Begrenzung des Areals und Grundstücks.

Sie bietet zudem auch vielen heimischen Tieren Möglichkeiten Schutz zu suchen und auch dort zu brüten und ihren Nachwuchs großzuziehen. Damit aber die Hecke nicht in die Breite wuchert, kippt und lichte wird, oder auch viel zu hoch in den Himmel schießt, muss sie gepflegt und regelmäßig geschnitten und getrimmt werden.

Hierfür benötigt man absolut das richtige Werkzeug, um auch das passenden Ergebnis erzielen zu können und man muss auch wissen, wie genau man am besten die Hecke zurückschneidet, um sich im nächsten Jahr auf ein üppiges und dichtes Wachstum zu freuen.

Die Heckenschere ist ein Muss

An der obligatorischen Heckenschere kommt man nicht vorbei, wenn man eine Hecke mit viel Sorgfalt und auch Präzision dennoch einfach bearbeiten und pflegen möchte. Fängt man mit der Handheckenschere an, kann das je nach Heckengröße und auch Volumen zu einer äußerst anstrengenden Sache werden.

Dennoch sind handliche Heckenscheren nie verkehrt für den Rückschnitt von Sträuchern beispielsweise oder eben auch von niedrigen und leichten Hecken, die kein großes und starkes Geäst aufweisen. Man kann aber auch ganz einfach beispielsweise die EGO Heckenscheren nutzen, die elektrisch angetrieben ganz schön viel wegschaffen und dies in kurzer Zeit, mit wenig Kraftaufwand.

Einzig die Leiter sollte vorhanden sein und ein Stromanschluss und schon kann man loslegen und selbst noch so hohen Hecken den Kampf ansagen. Die Stromzufuhr sollte allerdings in unmittelbarer Nähe sein und wenn man einen Stromvergleich macht, spart man dann auch noch beim Heckenschneiden und Bearbeiten richtig viel Strom.

Der richtige Schnitt

Um die Hecke gut über den Winter bringen zu können und dass sie im kommenden Jahr richtig dicht wächst und gesund bleibt, muss man mit Sorgfalt das Schneiden und Kürzen vornehmen. Im Herbst sollte man die Hecke zunächst auf eine Wunschhöhe heranwachsen lassen und dann erst zurechtschneiden. Auch spannend: Rosenpflege: Welke Blüten richtig abschneiden

Je nach Höhe ist hier eine Leiter unabdingbar. Ist die Hecke aber schon das ganze Jahr über sehr üppig gewachsen und es schießen immer wieder frische Triebe seitlich und oberhalb der Hecke empor, muss man auch im Jahr die Hecke zurückstutzen und ihre Schranken weisen.

Die Gefahr, dass eine Hecke kippt ist dann gegeben, wenn sie zu schmal und dünn stets nur in die Höhe wächst. Sie verliert an Statik und Halt und kippt am Ende. Um dies zu vermeiden muss man auf eine gewisse Breite setzen und auch die Höhe nicht zu sehr überreizen.

Der gerade Schnitt gelingt am besten, wenn man als Richtlinie eine eine Schnur oben und manchmal auch seitlich zieht. Man sollte immer erst die Seiten von unten nach oben scheren und trimmen und dann erst sollte man sich an die Oberseite begeben. Lesetipp: Rosen schneiden – Der praktische Guide für Gartenfreunde

Ideal ist es hier, die Oberseite leicht schräg nach oben verjüngend zu schneiden. Oberstes Gebot für die richtige Statik der Hecke ist immer, die Oberseite schmaler als die Unterseite zu kürzen. So kann die Hecke am Ende genügend Sonnenlicht zum Wachsen tanken und dadurch wird sie auch im Kern schön dicht und stabil.

Tipp: Niemals bei Frost und Hitze mit starker Sonneneinstrahlung die Hecke schneiden, das kann sie je nach Pflanzenart sehr übel nehmen.

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